Computerspiele im Schulunterricht

„Im Westen nichts Neues“

„Im Westen nichts Neues“

Creative Gaming mit der 9b des Helene-Lange-Gymnasiums

„Im Westen nichts Neues“
„Im Westen nichts Neues“
Im Februar und März 2014 haben sich die Lehrerin Eva Spitznagel zusammen mit den Schülerinnen und Schüler der 9b des Helene-Lange-Gymnasiums in Hamburg an ein kompliziertes Projekt gemacht. Im Rahmen des Deutschunterrichtes mit der Lektüre von Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ befasst. Diese oft bedrückende Geschichte wurde in der Klasse zum Ausgangspunkt sich nicht nur mit „typischen“ Deutschthemen zu befassen, sondern sich an eine Adaption zu wagen, die es so vermutlich noch nie gab.

„Im Westen nichts Neues“ und Computerspiele, so lautete der Schwerpunkt des Unterrichtes. Hierbei wurde das eigene Computerspielverhalten betrachtet, das Wissen über Gestaltungsmöglichkeiten in und mit Computerspielen diskutiert und schließlich versucht Formen zu finden bedeutsame Aspekte und Inhalte des Werkes auf kreative Weise mit ihren Erfahrungen in und aus Computerspielen in Verbindung zu bringen.

Produziert hat die Klasse verschiedene, mediale Formen: Ein Streetgame und einige Filme. Herausgestellt hat sich, dass die Möglichkeit der Integration der Methoden von Creative Gaming in den Fachunterricht keine Grenzen gesetzt sind.

Die Projektarbeit fand statt im Rahmen der von der BürgerStiftung Hamburg geförderten Projektreihe “Creative Gaming in Hamburger Schulen”, eine unterrichtsbegleitende Lehrer/innen-Fortbildung.