Filmprojekt an der STS Barmbek

Point of view

Point of view

80 Schülerinnen und Schüler produzieren Episoden-Drama. Am Ende stand eine große Premiere im CinemaxX. Eine gute Grundlage für nachhaltige Medienbildung an der STS Barmbek!

"Point of View" war ein Projekt der Stadtteilschule Barmbek (STS Barmbek) in Kooperation mit dem jaf und barner 16, dem inklusiven Netzwerk professioneller Kulturproduktionen von Künstlern mit und ohne Handicaps. Die Idee für dieses Projekt entstand im Rahmen des Filmzirkels, welcher im Vorjahr an der Stadtteilschule Barmbek gegründet wurde. Ziel des Zirkels war es, den Schülerinnen und Schülern Raum für die Auseinandersetzung mit Filmen zu bieten, wobei neben dem Analysieren und Ansehen von Filmen auch Praxiserfahrungen gesammelt werden sollten.

Das Filmprojekt "Point of View" basiert auf den Geschichten, Interessen, Ideen und Wünschen der beteiligten Schülerinnen und Schülern, welche im Anschluss mit professioneller Hilfe umgesetzt wurden. Die Schauspielerin und Theaterpädagogin Maria Kowalsky begleitete das gesamte Projekt, bot aber vor allem bei der Erstellung eines Drehbuches unterstützende Hilfe. Die filmische Umsetzung begleiteten die Teamerinnen und Teamer des jaf. Im Anschluss wurden die Schnittarbeiten von barner 16 unterstützt.

Mittels des Projektes sollte den Teilnehmenden neben dem regulären Schulunterricht ein weiterer Zugang zum Lernen eröffnet werden. Der gesamte Prozess eines Filmdrehs schuf die Möglichkeit, etwas aus einer anderen Perspektive heraus zu schaffen beziehungsweise ein eigenes Projekt erfolgreich durchzuführen und das Endprodukt am Ende zu präsentieren. Den Schülerinnen und Schülern sollte aufgezeigt werden, dass der Wunsch, eigene Ideen und Geschichten filmisch umzusetzen, möglich ist.

Nach der Präsentation des Kurzfilmes schienen die Schülerinnen und Schüler, Projektleitenden, Teamerinnen und Teamer sehr zufrieden mit ihrer vollendeten Arbeit: "Die Schülerinnen und Schüler haben sehr viel mitgenommen, gerade zum Thema Medienkompetenz, da sie viel aktiv mitarbeiten konnten", berichtete eine Teamerin.

Das Projekt wurde im Rahmen des Modellprogramms "Kulturagenten für kreative Schulen" ins Leben gerufen und gefördert.

(Text dankend vom Mediennetz Hamburg übernommen)


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