LAG Kinder- und Jugendkultur e.V.

Parteien auf dem Prüfstand: Podiumsdiskussion zur Bürgerschaftswahl

Parteien auf dem Prüfstand: Podiumsdiskussion zur Bürgerschaftswahl

Der Senat zieht sich zurück! Kann eine privatisierte "Modellregion Kinder-
und Jugendkultur" dauerhaft erfolgreich sein?
Mit Vertretern der Parteien Eintritt frei
Gäste: Vorstand der Bundesvereinigung
kulturelle Jugendbildung (bkj)

Fr., 18.1.2008 17.00 Uhr
Staatliche Jugendmusikschule, Mittelweg 2


Kulturbehörde und Senat haben die »Modellregion Kinder- und Jugendkultur« zu einem ihrer Hauptziele erklärt. Von 2004 bis 2006 wurden dafür insgesamt 375.000 Euro zusätzliche Haushaltsmittel bereitgestellt. Dieser recht kleine Betrag ist inzwischen verbraucht, die öffentlichen Mittel für Kinder und Jugendliche sind wieder auf dem Stand von 2003. Zusätzliches Geld gibt es lediglich von Unternehmen und Stiftungen, die erfolgreich von der Kultursenatorin motiviert wurden und werden. Dafür sind wir dankbar.

Private Geldgeber aber haben ihre eigenen Interessen, die selten langfristig sind und viel zu oft auf Spektakuläres setzen. Nur der Senat ist in der Lage, die kontinuierliche Basisfinanzierung er Kinder- und Jugendkultur zu sichern.

Verlangt Bildungsarbeit nicht Kontinuität, damit sie nachhaltig wird?

Müssen ich nicht die Behörden für Bildung, soziales und Familie sowie Stadtentwicklung gemeinsam mit der Kulturbehörde für die kulturellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einsetzen?

Verlangt das Senatsziel „Modellregion Kinder- und Jugendkultur“ nicht erhebliche zusätzliche staatliche Mittel?

Ist das „Public Private Partnership“, wenn der Senat redet und Privatleute zahlen?

Wie kann ich so Kultur für Kinder und Jugendliche und Kultur von Kindern und Jugendlichen weiterentwickeln?

Mehr Informationen im direkten Link:
www.kinderundjugendkultur.info


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