play08 Potsdam

Erstes Festival für Creative Gaming

Erstes Festival für Creative Gaming

Mit play08 Potsdam fand vom 17. bis 20. September das erste Festival rund um den kreativen Umgang mit Computerspielen statt. Veranstaltet wurde es von der Initiative Creative Gaming im Schaufenster der FH Potsdam.

Erstes Festival für Creative Gaming
Erstes Festival für Creative Gaming
Erstes Festival für Creative Gaming
Vier Tage lang konnte man bei Play08 Potsdam die verschiedensten Formen des kreativen Umgangs mit Computerspielen ausprobieren. In Workshops wurden eigene Spielideen umgesetzt, entweder mit Hilfe eines 3D Editors oder mit Flash. In Workshops zum Thema Machinima lernten die Teilnehmer/innen die Möglichkeiten, Filme mit bzw. in Computerspielen zu produzieren, kennen. Anschließend konnten sie sich selber als Regisseure eines eigenen Machinimas probieren. Im Mixed Reality Workshop vom Künstler Aram Bartholl konnten die Teilnehmenden Elemente aus Computerspielen in die Realität holen und sie in Originalgröße einmal von allen Seiten betrachten. Entstanden sind so WoW-Namensschilder, eine Axt aus WoW, Kristalle aus SIMS 2 und First Person Shooter Brillen. „Mit den Workshops und deren Ergebnissen waren wir sehr zufrieden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv.“, so Christiane Schwinge (jaf e.V. und Mitbegründerin der Initiative Creative Gaming).

Jeden Nachmittag hatten Besucher/innen die Möglichkeit in der Gamelounge von spielbar.de Computer- und Videospiele auszuprobieren und sich darüber auszutauschen.

Im Creative Gaming Lab bastelten vier Medienkünstler/innen an einem gemeinsamen Projekt. Das Ergebnis wurde am Samstagabend vorgestellt: die iobox. Das Spiel wird von zwei Personen gleichzeitig mit- bzw. gegeneinander gespielt, drinnen und draussen. Die Labteilnehmer/innen produzierten aber nicht nur ein Spiel, sondern brachten ausgewählte Arbeiten mit, die in der play08 Ausstellung angeguckt und ausprobiert werden konnten.

Bei den Loungesprächen am dritten Abend des Festivals stand der Austausch über die Notwendigkeit sich in verschiedenen Fachdisziplinen mit dem Thema Computerspiel auch aus einer anderen Perspektive auseinander zu setzen, im Vordergrund. Medienpädagog/innen, Rechtswissenschaftler, Sozialwissenschaftler/innen und Medienkünstler/innen tauschten sich hier aus. „Man merkt, wie groß das Bedürfnis ist, sich mit dem Thema ernsthaft zu befassen. Die Wissenschaftler/innen der Uni Potsdam und aus dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung verdeutlichten dies. Zudem haben unsere Partner deutlich gemacht, dass sie hoffen, dass es mit play und Creative Gaming weiter geht“ so Andreas Hedrich (jaf e.V. und Mitbegründer der Initiative Creative Gaming).
Mehr Informationen im direkten Link:
www.creative-gaming.eu


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